Neues Jahr-neues Glück
- "Apfelsaftminister"
- 15. Jan. 2018
- 1 Min. Lesezeit

Wieder hat ein neues Jahr begonnen. Und wieder stehe ich vor der Aufgabe, festgestellte Schwächen im System "kleine Kelterei" zu erkennen und in Stärken umzuwandeln. Wobei, so richtige Schwächen gibt es nicht. Lediglich eine Sache gefällt mir nicht. Der Trester ist für meine Begriffe noch zu feucht. Der Grund: zu kurze Pressdauer durch zu hohe Pressgeschwindigkeit. Die Folge: keine Zeit, den Pressdruck zu variieren. Dadurch werden die Saftkanäle in der Maischeschicht zu schnell geschlossen, und der Saft kann nicht frei abfließen. Ich denke, dieses "Problem" durch den Einsatz einer dritten Hydropresse etwas zu entschärfen. Bei kleinen Mengen sicher unrelevant, bei größeren Mengen an Äpfeln aber zielführend. Zudem habe ich beschlossen, 2018 zum Apfelweinjahr zu machen. Eine hessische Kelterei ohne Apfelwein? Das geht auch in Langgöns nicht. Ich werde mir zukünftig Zeit nur für die Herstellung von Apfelwein nehmen; für die notwendige Analyse und die entsprechenden Maßnahmen.
Man wird sehen, wie das Ergebnis schmeckt. Darüber hinaus wird für etwas bessere Arbeitsbedingungen gesorgt werden: -der vorhandene Raum muss besser zu nutzen sein -Die Pflanzstreifen müssen suberen Pflasterstrecken weichen -Der Raum innerhalb des Carport wird besser auf- und abgeteilt. Und ganz wichtig: der Muser bekommt ein Edelstahlgehäuse und wird an eine veränderte Arbeitsweise angepasst. Weniger Handgriffe und weniger Gerät! Alles in allem kleine Änderungen mit großer Wirkung.
2018 wird ein gutes Jahr!
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