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Ein weiteres Baumstück

  • Apfelsaftminister
  • 17. Aug. 2018
  • 1 Min. Lesezeit

Ich wurde vor kurzem auf ein Problem aufmerksam gemacht, und weil mich die Sache interessierte, nahm ich mich ihrer an und muss heute feststellen, dass das Problem eigentlich nichts Neues für mich ist, nur die Art, wie damit umgegangen wird.

Jeder hat sie schon gesehen, und mancher fragt sich, wie es dazu kommen konnte: verwahrloste Streuobstwiesen. Die Antworten könnten wie folgt lauten:

" Ach, wir sind schon so alt und können uns nicht mehr drum kümmern. Die Kinder wollen auch nicht. Es kostet uns kein Geld, also überlassen wir es sich selbst. Irgendwann ergibt sich schon etwas." Oder:

"Ach, wir sind schon so alt und ... Kennen Sie jemanden, der sich darum kümmern kann? Wir wollen keine Äpfel -vielleicht einen Korb voll - nur, dass es in gutem Zustand bleibt." Oder:

"Ach, wir sind schon so alt und ... jetzt wollen wir es verkaufen. Kennen Sie jemanden, der sich dafür interessiert?"

Jetzt frage ich mich, ob ich die Wiese mit 2618m2 nicht kaufen sollte. Es stehen 8 alte Hochstämme in einigermaßen gutem Pflegezustand darauf, und Platz ist für nochmal 8 Hochstämme. Interessant ist die Sache allemal. Vor allem, weil das "Atzstück" irgendwann einmal zu Bauland wird. Insgesamt bearbeite ich nun rund einen Hektar. Eine große Vielfalt an Sorten, zwar räumlich voneinander getrennt, aber mit Langgöns im Zentrum - also gar nicht so schlecht. Genug Äpfel für den Wochenmarkt und für Apfelsaft, und darüber hinaus eine ganze Menge Obst, die nach Ostheim verkauft werden kann.

 
 
 

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